Wissenschaft
USA entsenden Eisbrecher zu Arktis-Forschungen
Thema: Expedition in die Arktis
Das berichtete der Pressedienst des US-Küstenschutzes.
Der Küstenschutzdienst gehört als "eine der Teilstreitkräfte der USA" strukturmäßig zum Ministerium für innere Sicherheit der USA.
Die "Healey" liegt seit dem 4. Juli im Hafen von Seattle. Das Schiff hat am vergangenen Freitag 1900 Tonnen Dieseltreibstoff getankt und somit seine Treibstoffvorräte nach einem zweiwöchigen Einsatz bei Marineübungen aufgefüllt.
Neben der Erfüllung der Küstenschutzaufgaben gilt der Eisbrecher "Healey" als Führungsschiff bei zivilen Forschungen und Expeditionen im Bereich der Ozeanographie, zur Erforschung der chemischen Zusammensetzung des Meereswassers und der Eiseigenschaften sowie der Meeresflora- und Fauna. An Bord des Eisbrechers gibt es wissenschaftliche Apparaturen, Labors und Spezialausrüstungen, einschließlich Sonaren, Tauchergerät und Hubschrauber.
An Bord des Eisbrechers befinden sich 85 Besatzungsmitglieder und 35 Forscher.
Das Schiff mit einer Wasserverdrängung von 16 000 Tonnen und einer Leistung von 30 000 PS kann eine Geschwindigkeit von bis zu 17 Knoten entwickeln.
Die "Healey" kann bis zu 1,5 Meter dickes Eis brechen und bis zu 2,5 Meter dicke Eisschollen durch Rammen zerstören.
Die "Healey" ist einer der drei schweren Eisbrecher der USA.
Aus einem Spezialbericht, der im September vergangenen Jahres vom Nationalen Rat für Forschungen auf Anweisung des US-Kongress verfasst wurde, geht hervor, dass die beiden anderen Eisbrecher, "Polar Sea" und "Polar Star", die seit mehr als 30 Jahren im Dienst stehen, durch moderne Eisbrecher zum Schutz der Interessen der USA in der Arktis und im Antarktisgebiet ersetzt werden müssen.

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