Wissenschaft
Russlands Anspruch auf Arktis-Rohstoffe ist laut Minister Trutnew begründet
Die Nachweise, die die Expedition Arktis-2007 gesammelt hat, würden ausreichen, um den Lomonossow-Rücken zur russischen Wirtschaftszone zuzurechnen, sagte Trutnew am Donnerstag in Moskau. Die Rohstoffreserven in der beanspruchten Zone werden ihm zufolge auf fünf Milliarden Tonnen Öläquivalent geschätzt.
Trutnew versicherte, dass Russland sein Recht auf den arktischen Festlandssockel verteidigen würde. Das um so mehr, als eine harte Reaktion des Westens ausgeblieben sei. Ganz im Gegenteil hätten die USA eigene Forschungen im Weltmeer begonnen.
Anfang August hatte eine russische Arktis-Expedition den Nordpol erreicht und in einer Rekordtiefe Bodenproben genommen. Wenn bewiesen wird, dass der Lomonossow- und der Mendelejew-Rücken, die sich bis Grönland erstrecken, geologisch zum russischen Festlandssockel gehören, kann Russland Anspruch auf die reich gefüllte Schatzkammer arktischer Rohstoffe auf einer Fläche von 1,2 Millionen Quadratmetern erheben.

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