Wissenschaft
Arktis-Streit: Grundproben aus Nordpolarmeer beweisen Zugehörigkeit zum russischen Schelf - Experte
Der Wissenschaftler hatte im Sommer 2007 an der Erforschung des Bodens des Nordpolarmeeres mit dem MIR-Tieftauchgerät teilgenommen.
Anspruch auf arktische Territorien erheben Russland, die USA, Kanada, Dänemark und Norwegen. Nach wissenschaftlichen Angaben sind gerade im Arktisgebiet mehr als 25 Prozent der Weltvorräte an Erdöl und Erdgas gelagert.
Laut Sagalewitsch hat die Analyse der Grundproben ergeben, dass das Material zum Ausläufer des Lomonossow-Rückens gehört. Dies lasse darauf schließen, dass die betreffende Stelle eine Fortsetzung des Lomonossow-Rückens sei und dieser wiederum Teil des anliegenden Kontinentalschelfs Russlands.
Der Experte äußerte, dass das Ergebnis der russischen Expedition für eine künftige Aufteilung des Ozeans von großer Bedeutung sei.
„Früher oder später wird es zu einer Aufteilung des Ozeans kommen, dabei wird die Erforschtheit der einen oder anderen Gebiete eine wichtige Bedeutung haben“, sagte Sagalewitsch.
Einen Monat nach der russischen Arktis-Expedition wurde von den USA eine ähnliche Expedition organisiert. Das Ziel der Forschung war es, die Möglichkeit der Zuordnung dieser Region zum Territorium des Kontinentalschelfs der USA zu prüfen.

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