
MOSKAU, 23. Oktober (RIA Novosti). Das am Freitag im Zentrum von Moskau unternommene Experiment zur Wetterkorrektur scheint geglückt zu sein.
Dies berichtete ein RIA-Novosti-Korrespondent.
Mitarbeiter des Unternehmens "Moskauer Komitee für Wissenschaft und Technologien" haben die dichten Regenwolken über dem Stadtbezirk Arbat mit einer Anlage "weggepustet", der die Bezeichnung "Tschischewski-Kronleuchter" hat.
Das Gerät, dessen Entwicklung zwölf Jahre in Anspruch nahm, hat Ionen in den Himmel geschickt, die auf die Wolken einwirkten. Dabei wurden die Wolken nicht "ausgepresst", wie üblich, sondern in eine Höhe getrieben, wo sie aufhörten Regenwolken zu sein.
Laut Augenzeugenberichten hat sich das Wetter in den ersten beiden Stunden nach dem Versuchsstart deutlich verbessert. Der Himmel habe sich aufgeheitert. Der Regen habe erst eingesetzt, nachdem das Gerät abgeschaltet wurde.
Die Teilnehmer des Experiments führen die zeitweilige Wetterverbesserung in der fünf Quadratkilometer großen Versuchszone auf den Betrieb des "Tschischewski-Kronleuchters" zurück.
Indes hat der Wetterdienst am Freitag insgesamt keine nennenswerten Wetterveränderungen in Moskau registriert.