Wissenschaft
Schmelzender Dauerfrostboden gefährdet russische Wirtschaft
MOSKAU, 20. November (RIA Novosti). Die Schmelze des Dauerfrostbodens droht Russland mit großen Wirtschaftsschäden, warnen Experten von Greenpeace in ihrem am Freitag vorgestellten Bericht.
Wie es in dem Bericht von Greenpeace Russland heißt, liegt das Territorium des Landes zu mehr als 60 Prozent auf Dauerfrostboden. Der Klimawandel reduziere aber diese Fläche, die innerhalb der vergangenen 15 Jahre bereits um ein Drittel zurückgegangen sei.
„Veränderungen im Dauerfrostboden gefährden die russische Wirtschaft ernsthaft, denn sie erhöhen die Risiken für die Beschädigung von Objekten der Infrastruktur im Hohen Norden“, so Dr. habil. Oleg Anissimow vom Staatlichen Hydrologischen Institut auf einer RIA-Novosti-Pressekonferenz.
Ihrem Bericht fügten die Experten detaillierte Karten bei, auf denen die Risikozonen und die gefährdeten Objekte markiert sind. Nun wollen die Umweltschützer den Bericht der russischen Staatsführung, Regionalverwaltungen und Chefs großer Konzerne vorlegen.

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