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Erforscher des zigmillionen Jahre alten Arktis-Sees: Neue Eiszeit unvermeidlich

Erforscher des zigmillionen Jahre alten Arktis-Sees: Neue Eiszeit unvermeidlich
© REUTERS/ Alexey Ekaikin/HandoutMOSKAU, 20. April (RIA Novosti).
Eine neue Eiszeit ist unvermeidlich, sie tritt aber frühestens in 10 000 Jahren ein. Dies teilte Wladimir Lipenkow, Mitglied der russischen Expedition zum zigmillionen Jahre alten Antarktis-See Wostok, am Freitag bei einem Treffen von Ministerpräsident Wladimir Putin mit Polarforschern mit.
Im Moment erlebe die Menschheit die längste Zwischeneiszeit, sagte der Forscher nach Angaben des Fernsehsenders TVC.
Nach Angaben der Agentur RIA Novosti gratulierte Putin den Forschern zu deren Durchbruch zum unter 4000 Meter Eis liegenden Wostok-See, der 15 bis 20 Millionen Jahre lang von der Außenwelt abgeschnitten war. Projektleiter Lipenkow sagte, die Untersuchung des Sees sei für die Erforschung des Klimawandels auf der Erde sehr wichtig.
Ein weiteres Thema des Treffens war die Finanzierung der Arktis-Forschungen. Der Chef der 56. Russischen Antarktis-Expedition, Waleri Lukin, sprach sich für eine Modernisierung der Forschungsanlagen in der Antarktis aus, die nach seinen Worten noch in den 1970er und 1980er Jahren errichtet worden waren und bereits stark verschlissen sind. Der Regierungschef versprach Unterstützung.

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