Sicherheit und Militär
Kriminelle bevorzugen nicht registrierte Waffen
Thema: Anti-Nato-Proteste in Ukraine
MOSKAU, 08. Juni (RIA Novosti). Die Terroristen und Kriminellen in Russland ziehen es vor, Armeewaffen zu stehlen bzw. illegal zu erwerben, die nicht in der Datenbank des Innenministeriums erfasst sind.
Dies teilte Sergej Manachow vom Ermittlungskomitee des russischen Innenministeriums am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Moskau mit.
"Terroristen und Kriminelle bevorzugen Armeewaffen, weil diese nicht eingeschossen sind und die ballistischen Daten nicht in der Kartei des Innenministeriums erfasst sind", äußerte er.
Mehr als 19 000 Maschinenpistolen und über 9 000 Pistolen der Einheiten des Verteidigungsministeriums galten in Russland per 1. Mai als verloren, teilte Manachow mit. Im System des Innenministeriums gelten 1 500 Maschinenpistolen und 7 300 Pistolen als verloren.
Die meisten dieser Waffen gingen beim Zerfall der Sowjetunion verloren. Ein beträchtlicher Teil wurde während der Kampfhandlungen im Nordkaukasus eingebüßt, sagte Manachow.

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