Sicherheit und Militär
Mißlungener Teststart: "Bulawa"-Rakete sprengt sich selbst
"Die Ursachen der Abweichung klärt eine Kommission, der Entwickler und Hersteller der Rakete angehören", wurde RIA Novosti vom PR- und Informationsdienst der russischen Seekriegsflotte am Mittwoch mitgeteilt.
Der Teststart wurde im Weißen Meer vom Atom-U-Kreuzer "Dmitri Donskoi" vorgenommen.
Wie der Informationsdienst erklärte, wurde die Rakete in Unterwasserlage abgefeuert. Die Besatzung des Atom-U-Kreuzers erfüllte die gestellte Aufgabe.
Die strategische seegestützte Rakete "Bulawa" wird am Moskauer Institut für Wärmetechnik entwickelt. Ende 2004 wurde die neue interkontinentale ballistische Feststoffrakete während der Starts in Über- und Unterwasserlage erfolgreich erprobt. Diese Rakete ist für die Bewaffnung der neuartigen Atom-U-Boote des Projekts 955 (Typ "Borej") bestimmt.
Die besonderen Unterschiede der Schiffsraketen der vierten Generation "Bulawa" bestehen darin, dass sie komplett in den russischen Rüstungsbetrieben entwickelt und hergestellt wurden. Dabei wurde auch eine maximale Anpassung dieser Raketen an den strategischen Bodenraketenkomplex Topol-M erreicht.
Mit dem neuen Raketen werden die strategischen Atom-U-Boote des Projekts 955 bewaffnet. Das erste davon mit Namen "Juri Dolgoruki" wird der russischen Kriegsmarine 2007 übergeben.

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