Sicherheit und Militär
Vom Iran inhaftierte britische Seeleute nach Teheran gebracht
Wie die iranische Nachrichtenagentur Fars am Samstag mitteilt, wurden die 15 verhafteten britischen Seeleute in die iranische Hauptstadt verbracht, um ihre "aggressiven Handlungen" in den Territorialgewässern der Islamischen Republik zu erklären.
Nach der Version des britischen Verteidigungsministeriums hat der Iran die 15 britischen Matrosen um 10:15 Ortszeit in irakischen Gewässern festgenommen. Die Seeleute haben in Übereinstimmung mit der Resolution 1723 des UN-Sicherheitsrates die Kontrolle von Handelsschiffen durchgeführt.
Teheran wiederum bekräftigt, dass die Briten in iranischen Hoheitsgewässern verhaftet worden seien. Das iranische Außenministerium beschuldigte die britischen Seestreitkräfte der Grenzübertretung und des illegalen Eindringens in iranische Hoheitsgewässer. Der britische Botschafter wurde ins iranische Außenministerium einberufen, wo ihm eine Protestnote wegen des Vorgehens der britischen Seeleute übergeben wurde.
Nach Angaben iranischer Diplomaten wurden die britischen Seeleute von Grenzschützern festgenommen, um die Umstände und die Gründe für die Grenzüberschreitung zu klären.
Das iranische Außenministerium hat die britische Regierung zu einer schnellen Stellungnahme in Zusammenhang mit dem Vorfall aufgefordert und gewarnt, dass es derartige Handlungen von Seiten der britischen Seestreitkräfte nicht noch einmal zulasse, berichtete das iranische Fernsehen.

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