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FSB-Chef: Westen missbraucht osteuropäische Geheimdienste gegen Russland

14:05 10/10/2007

Nach Aussage des Chefs des russischen Inlandgeheimdienstes FSB, Nikolai Patruschew, greifen die USA und Großbritannien auf Agenten der Geheimdienste Polens, Georgiens und der baltischen Staaten für ihre Aktivitäten in Russland zurück.

MOSKAU, 10. Oktober (RIA Novosti). Nach Aussage des Chefs des russischen Inlandgeheimdienstes FSB, Nikolai Patruschew, greifen die USA und Großbritannien auf Agenten der Geheimdienste Polens, Georgiens und der baltischen Staaten für ihre Aktivitäten in Russland zurück.

Das sagte der Direktor des russischen Inlandgeheimdienstes am Mittwoch in einem Interview mit der Wochenschrift „Argumenty i fakty“

"Die CIA und SIS (Geheimdienste der USA und Großbritanniens) setzen bei ihren Aktivitäten in Russland ihre Partner aus Polen, Georgien, Baltikum und anderen Ländern ein", sagte er der Wochenschrift.

Wie er mitteilte, haben die westlichen Geheimdienste großen Einfluss auf die Arbeit ihrer Kollegen aus Osteuropa: dazu gehören neben Personal- und Budgetentscheidungen auch die Wahl der Strategie und die Organisation der Spionage.

Um ihren "großen Partnern" einen Gefallen zu tun oder aus politischen Erwägungen würden die westlichen Geheimdienste Operationen durchführen, die weit über die nationalen Interessen hinausgehen, so Patruschew.

Dem FSB-Chef zufolge werden in diesen Ländern russische Bürger als Agenten angeworben, dabei handeln einige Verbündete aus den USA und Großbritannien recht aggressiv. Patruschew verwies darauf, dass georgische Geheimdienstler keinen Scheu davor haben, mit Kriminellen zusammenzuarbeiten.

Von den NATO-Ländern, deren Geheimdienste in Russland sehr aktiv sind, hob er besonders Großbritannien hervor.

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