
ROSTOW AM DON, 03. Juli (RIA Novosti). Die Rechtsschutzorgane haben seit Jahresbeginn sieben Terroranschläge und rund 30 Verbrechen terroristischer Ausrichtung im Südlichen Föderalen Bezirk verhindert.
Das teilte der Direktor des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, Alexander Bortnikow, am Donnerstag bei einer Sitzung des Nationalen Antiterror-Komitees mit.
Außerdem wurden laut Bortnikow etwa 130 selbsthergestellte Sprengsätze, rund 900 Kilogramm Sprengmittel und etwa 600 Schusswaffen beschlagnahmt.
Er betonte, dass "80 Prozent der terroristischen Aktivitäten auf dem Territorium des Südlichen Föderalen Bezirkes stattfinden".
Ihm zufolge werben die Terroristen nach wie vor neue Mitglieder an, in erster Linie Jugendliche, die für die Ideen des religiösen Extremismus empfänglich sind.
Bortnikow betonte, dass in Tschetschenien, Inguschetien und Dagestan die Angriffe auf die Mitarbeiter der Rechtsschutzorgane anhalten würden. Dabei kämen nicht nur Soldaten, sondern auch Zivilisten ums Leben.
"Durch solche Handlungen versuchen die Banditen, die Lage zu verschärfen, den Wiederaufbau eines friedlichen Lebens zu sabotieren und den ausländischen Geldgebern ihre Aktivität zu signalisieren", sagte er.