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Schickt Russland wieder Kampflugzeuge nach Kuba? - "Iswestija"

12:33 21/07/2008

Über die eventuelle Rückkehr von russischen Kampfflugzeugen nach Kuba schreibt die russische Zeitung "Iswestija" am Montag.

MOSKAU, 21. Juli (RIA Novosti). Über die eventuelle Rückkehr von russischen Kampfflugzeugen nach Kuba schreibt die russische Zeitung "Iswestija" am Montag.

"Während sie die ABM-Systeme in Polen und Tschechien aufbauen, landen Maschinen unserer strategischen Fernfliegerkräfte bereits auf Kuba", teilte eine Quelle der Zeitung mit.

"Sowohl der Überschall-Raketenträger Tu-160 (bekannt als 'Weißer Schwan') als auch der strategische Bomber Tu-95MS (bei der Nato als "Bär" bekannt) können ihren technischen Charakteristika nach auch Kuba erreichen. Allerdings reichen hier die technischen Möglichkeiten allein nicht aus, es bedarf eines politischen Beschlusses", schreibt die Zeitung.

"Geredet wird davon, aber das ist eben nur Gerede. Allerdings werde ich nicht behaupten, dass dahinter nichts Reales stecke", hieß es aus dem Stab der strategischen Fernfliegerkräfte.

Experten weisen auf Folgendes hin: Würden Flugzeuge der strategischen Luftstreitkräfte tatsächlich auf Kuba landen, so würden die Amerikaner das sicherlich feststellen und fürchterlich Lärm machen.

"Von Kuba bis zur Küste der Vereinigten Staaten sind es ja nur 90 Meilen. Außerdem haben die USA ihre 'Augen und Ohren' auf der Insel: den Stützpunkt Guantanamo (dort befindet sich nicht nur ein Gefängnis für Terroristen)", schreibt die "Iswestija".

Der Präsident der Akademie für geopolitische Probleme, Leonid Iwaschow, sagte der Zeitung, Kuba könne nicht als ständigen Stationierungsort genutzt werden, sondern gelegentlich als Zwischenlandeplatz und als Landeplatz zum Nachtanken.

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