Der von Georgien befürchtete Angriff der russischen Marine ist am Sonntag ausgeblieben. Russlands Mission an der georgischen Seegrenze ließ aber den Streit um die Schwarzmeerflotte eskalieren: Die Ukraine drohte, die Rückkehr russischer Kriegsschiffe auf die Krim zu verweigern.
„Sie trieben sie wie Viehe zusammen, verschlossen in einem Haus und steckten es in Brand. Wir sahen, wir ein Panzer an einem anderen Ort eine alte Frau überfahren hat, die mit zwei Kindern fliehen wollte“, erzählen ossetische Flüchtlinge.
Nach ihrer Mission an die georgische Grenze sind Raketenkreuzer Moskwa und Wachschiff Smetliwy am Sonntagabend im russischen Schwarzmeer-Hafen Noworossijsk eingelaufen.
Nach einer Hacker-Attacke ist die Homepage der Nachrichtenagentur RIA Novosti am Sonntag praktisch lahm gelegt worden.
Abchasien lehnt Gespräche mit Georgien ab, kämpft im Kodori-Tal weiter und bittet die russische Marine um Hilfe. Russland behauptet aber, keine Kampfhandlungen in Abchasien zu führen. Es gebe auch keine Seeblockade für Georgien.
Viele ausländische Söldner waren am georgischen Angriff auf Zchinwali beteiligt, sagte Südossetiens Präsident Eduard Kokoity am Sonntag gegenüber RIA Novosti.
Russland nimmt keine Kampfeinsätze gegen die georgische Marine vor, betonte der russische Generalstab am Sonntagnachmittag. Es gebe keine Militärblockade.
Teheran hat Medienberichte dementiert, wonach die Sechsergruppe internationaler Vermittler einige neue Vorschläge zur Beilegung des Konflikts um das iranische Atomprogramm unterbreitet hatte.
Athen hat am Mittwoch Medienberichte dementiert, wonach Euroländer Vorbereitungen auf einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Eurozone vereinbart hatten.
Ein genauer Termin für den Beitritt Russlands zur Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) kann nach Expertenansicht im Moment nicht präzise festgelegt werden.
Syrien baut auf Hilfe Russlands und einiger anderer Länder bei der Überwindung der Folgen des gegen das Land verhängten Ölembargos.