
MOSKAU, 12. August (RIA Novosti). Die russischen Friedenskräfte haben außer Südossetien und Abchasien keine georgischen Gebiete betreten. Das erklärte der Vize-Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Generaloberst Anatoli Nogowizyn, auf einer RIA-Novosti-Pressekonferenz am Dienstag.
"Die Friedenstruppen haben das Territorium Georgiens nicht betreten", sagte Nogowizyn.
Er stellte fest, dass die russischen Truppen sich das Recht vorbehalten, anrückende gegnerische Truppen unter Artilleriebeschuss zu nehmen. Aber nur wenn die russische Aufklärung dafür stichhaltige Beweise vorlege. Der Verantwortungsbereich der Friedenskräfte werde dabei allerdings nicht verlassen.
In der Nacht zum 8. August waren georgische Truppen in Südossetien eingedrungen und hatten die Hauptstadt der abtrünnigen Republik, Zchinwali, beschossen. Die Stadt liegt in Ruinen. Nach Angaben des russischen Außenministeriums gibt es 1600 Tote. Über 30 000 Flüchtlinge haben Südossetien verlassen.