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Sicherheit und Militär

Kontakte zwischen Georgiens Geheimdiensten und Terroristen in Russland vermutet

13:12 20/08/2008
MOSKAU, 20. August (RIA Novosti). Russlands Sicherheitsdienste haben den Verdacht, dass ihre georgischen Kollegen versuchen, mit Terroristenführern im Nordkaukasus in Kontakt zu treten, um die Situation in dieser Region zu destabilisieren.

Das erklärte ein ranghoher Sprecher der russischen Sicherheitsstrukturen in einem RIA-Novosti-Gespräch.

Zuvor hatte der FSB am Mittwoch über die Festnahme eines georgischen Spions in den Reihen der russischen Armee berichtet.

Es handelt sich dabei um den aus Georgien stammenden Offizier Michail Chatschidse. "Laut vorliegenden Informationen war Chatschidse Ende 2007 auf dem Territorium Georgiens angeworben worden", hieß es. "Während seines Dienstes im Nordkaukasischen Militärbezirk sammelte der Festgenommene im Auftrag des georgischen Spionagedienstes geheime Informationen über die russischen Streitkräfte und über die Einsatzbereitschaft der russischen Truppenverbände."

In einer Sitzung des Nationalen Antiterrorkomitees Russlands war bekannt gegeben worden, dass Russland seinen Antiterror-Schutz besonders im Süden des Landes verstärkt. Begründet wurde dieser Entschluss mit der Zuspitzung der Lage in Georgien und den vorliegenden Informationen über die Vorbereitung von Terrorakten durch georgische Geheimdienste.

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