
MOSKAU, 29. August (RIA Novosti). Mit markigen Sprüchen setzt sich der Ex-Chef der Schwarzmeerflotte, Eduard Baltin, in einem RIA-Novosti-Gespräch mit der Möglichkeit eines militärischen Zusammenstosses zwischen russischen und Nato-Schiffen vor Georgiens Küste auseinander. (Modernisierung der russischen Kriegsmarine - Fotos)
„Die Nato-Kriegsschiffe im Schwarzen Meer sehen zwar mächtig aus, stellen aber keinen kampffähigen Verband dar“, sagte der Held der Sowjetunion am Freitag. Der Verband sei uneinheitlich.
„Bei Bedarf würden der Raketenkreuzer Moskwa und zwei bis drei Raketenboote ausreichen, um den ganzen Verband mit einer Salve zu vernichten. In 20 Minuten wird das Meer frei sein“, so der Admiral weiter.
Das Schwarze Meer sei eine Mausefalle: „Man kann dort rein, es ist aber sehr schwer, bei einem Kampf rauszukommen. Der Gegner kann dort nicht nur von Schiffen, sondern auch von Flugzeugen und von der Küste aus angegriffen werden“.
Baltin schloss aber Zusammenstöße zwischen Russland und der Nato im Schwarzen Meer völlig aus: „Wir werden a priori nicht angreifen, sie scheinen auch keine Selbstmörder zu sein“.
„Natürlich ist es ihnen um das Geld schade, das für Saakaschwili ausgegeben wurde… Sie hätten aber zuerst untersuchen müssen, ob er psychisch gesund ist. Bei uns hätte Saakschwili bei keinem Wehrkommando eine ärztliche Untersuchung bestanden - selbst mit Schmiergeld nicht“.