Sicherheit und Militär
USA machen sich über Manöver von Russland und Venezuela lustig
„Mal sehen, ob wirklich russische Kriegsschiffe an dieser Übung teilnehmen. Wir werden die Situation verfolgen. Wenn die Berichte stimmen, so haben die Russen wohl einige Schiffe gefunden, die so weit fahren können“, sagte Sean McCormack, Sprecher des US-Außenministeriums am Montagabend (Ortszeit).
Thomas Shannon, Unterstaatssekretär für Angelegenheiten der westlichen Hemisphäre, betonte am Montag, die US-Regierung kenne die wahren Ziele des Manövers, sie wolle aber „dieses Spiel nicht spielen“.
Am Sonntag präzisierte Präsident Hugo Chavez den Termin für das bevorstehende Manöver: „Venezuela plant eine gemeinsame Marineübung mit Russland. Diese soll Ende November oder Anfang Dezember in der Karibik stattfinden“.
In einer Staatsrat-Sitzung am Samstag hatte der russische Staatschef Dmitri Medwedew mit Blick auf den aktuellen Nato-Einsatz im Schwarzem Meer gesagt: „Leider wird das georgische Regime weiter aufgerüstet, nun unter dem Vorwand der humanitären Hilfe. Wie würde man sich aber fühlen, wenn sich Russland etwa dafür entscheiden würde, mit seinen Kriegsschiffen Hilfsgüter in die vom Hurrikan betroffenen Karibik-Länder zu bringen?“

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