Sicherheit und Militär
Geisel-Drama an Somalias Küste: Russische Kriegsflotte verfolgt Verhandlungen mit Piraten
"Zu diesem Zweck gibt es ein Schema für den Informationsaustausch über außenpolitische und militärdiplomatische Kanäle sowie ein Verfahren für den Informationsaustausch zwischen dem russischen Küstenschutzschiff "Neustraschimy" und den Kriegsschiffen ausländischer Staaten, die sich in dem Raum befinden", heißt es in einer Mitteilung der russischen Kriegsflotte am Donnerstag.
Das Küstenschutzschiff der Baltischen Flotte, "Neustraschimy", sichert derzeit die russischen Schiffe am Horn von Afrika vor Piratenüberfallen.
"Die russischen Kampfschiffe, die demnächst in den Golf von Aden und die anliegenden Territorien geschickt werden, werden sich in ihren Handlungen, inklusive der Handlungen beim Waffeneinsatz gegen die Seepiraten, strikt an UN-Dokumente und - Verordnungen halten", wird in der Mitteilung betont.
Die somalischen Piraten hatten die "Faina" am 25. September gekapert, der 33 Panzer T-72 und die andere Waffen beförderte. Auf dem Schiff befinden sich ein Lette, drei Russen und 17 Ukrainer. Der russische Schiffskapitän Wladimir Kolobkow war an Herzversagen gestorben. Die Piraten drohen, die Geiseln im Falle einer Befreiungsaktion zu töten.
Verschiedenen Angaben zufolge fordern die Piraten ein Lösegeld in Höhe von acht bis 20 Millionen US-Dollar.

in den Blog einfügen
Sie können den Link in Ihren Blog kopieren.
Video-Code:
Vorschau:


Twitter






