Sicherheit und Militär
Kampf gegen Piraten: Russisches Kriegsschiff bleibt bis Jahresende vor Somalia auf Wacht
Das erfuhr RIA Novosti am Donnerstag inoffiziell aus dem Hauptstab der russischen Seekriegsflotte.
"Die ‚Neustraschimy' wird bis Ende dieses Jahres Aufgaben zur Sicherung der Schifffahrt im Raum von Horn von Afrika erfüllen", sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Ihm zufolge soll die "Neustraschimy" durch das große U-Jagd-Schiff "Admiral Winiogradow" der Pazifikflotte abgelöst werden.
Die "Admiral Winogradow" werde in drei Wochen beim Horn von Afrika eintreffen und dort das Küstenschutzschiff "Neustraschimy" ablösen, das Kurs auf seinen Stationierungshafen nehmen werde, hieß es.
Das Küstenschutzschiff geleitet zurzeit zivile Schiffe durch das piratengefährdete Meeresgebiet.
Wie der Kommandeur des Überwasserschiffsverbandes, Kapitän zur See Oleg Gurinow, zuvor RIA Novosti telefonisch mitgeteilt hatte, wird die "Neustraschimy" noch einen Monat die Schifffahrt gegen Piratenangriffe vor Somalias Küste schützen.
Bei seinem Einsatz im Golf von Aden hat die "Neustraschimy" sechs Transporte geleitet, zu denen mindestens 20 Schiffe mit einer Gesamttonnage von 570 000 BRT gehörten.
Der Oberbefehlshaber der Seekriegsflotte Russlands, Admiral Wladimir Wyssozki, hatte früher RIA Novosti mitgeteilt, dass Schiffe aller russischen Flotten - der Schwarzmeer-, der Baltischen, der Nord- und der Pazifikflotte, zur Bekämpfung der Piraterie vor dem Horn von Afrika herangezogen würden.

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