Sicherheit und Militär
Auftrag: Russisches U-Boot-Abwehrschiff verlässt blitzartig Kaliningrad - MEHR
"Die ‚Admiral Tschabanenko' lief am 20. Januar tagsüber mit einer Geschwindigkeit von 32 Knoten von der Flottenbasis Baltijsk schnell in die See aus, nachdem das Schiff eine Aufgabe mit großer staatlicher Tragweite bekommen hatte", teilte der Pressechef des Kalinigrader Schiffswerks "Jantar", Sergej Michailow, mit.
Laut ihm nahmen die Reparaturarbeiten am Schiff der Nordflotte insgesamt vier statt der geplanten 20 Tage in Anspruch. Das U-Boot-Abwehrschiff kam nach der jüngsten Fahrt nach Südamerika in das Werk. In Südamerika nahm das Schiff an Übungen mit der venezolanischen Kriegsmarine teil, unternahm Freundschaftsbesuche und passierte zweimal den Panama-Kanal.
Das Werk "Jantar" hatte das Schiff in der 90er Jahren gebaut. Nach Angaben des Werkssprechers wurden die Reparaturen an einem Teil des Kessels, an allen Rohrleitungen und am Kühlaggregat vorgenommen. "In den letzten zwei Tagen arbeitete 15 Männer rund um die Uhr", teilte Michailow.
Die "Admiral Tschabanenko" (Projekt 1155.1) ist ein besonders modernes Schiff dieser Klasse. Das Schiff dient der Bekämpfung von Zielen in Unter- und Überwasser, der Luftverteidigung und der Unterstützung für die Seelandungstruppen bestimmt.
Die "Admiral Tschabanenko" war am 28. Februar 1989 auf Kiel gelegt worden und lief am 14. Dezember 1995 vom Stapel. Die ersten Erprobungen auf hoher See fanden 1995 statt. Die Übergabe des Schiffes an die Flotte verzögerte sich jedoch wegen finanzieller Schwierigkeiten um einige Jahre.
Am 28. Januar 1999 wurde das U-Boot-Abwehrschiff "Admiral Tschabanenko" in die russische Kriegsmarine aufgenommen.

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