Sicherheit und Militär
Russland plant gemeinsame Luftabwehr mit Armenien
Das jüngste Abkommen zwischen Moskau und Minsk sei nur ein „Teil der Arbeit“ in der Organisation des Vertrags für kollektive Sicherheit (OVKS), sagte OVKS-Chef Nikolai Bordjuscha am Freitag in Moskau. Dieser Organisation, die im Westen oft als postsowjetischer Gegenentwurf zur Nato betrachtet wird, gehören Russland, Weißrussland, Armenien, Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan und Usbekistan an.
„Vermutlich wird ein gleiches bilaterales System zwischen Russland und Armenien entstehen“, so Bordjascha.
Der Vertrag über die gemeinsame Luftabwehr Russlands und Weißrusslands war Anfang Februar unterzeichnet worden. Wie der russische Luftwaffenchef Alexander Selin zuvor mitgeteilt hatte, sollen dem gemeinsamen Luftabwehrsystem fünf Luftwaffen-, zehn Flugabwehr- und fünf Radareinheiten sowie eine Einheit für radioelektronische Kampfführung angehören.

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