
BRÜSSEL, 17. Februar (RIA Novosti). Die geplanten russischen Militärstützpunkte in Abchasien und Südossetien sind unannehmbar für die Nato. Das sagte Nato-Sprecher James Appathurai am Dienstag in Brüssel.
Die russischen Pläne widersprächen dem Willen Georgiens und verletzten die territoriale Einheit dieses Staates, begründete er.
Appathurai schloss nicht aus, dass die geplante russische Militärpräsenz in diesen Regionen beim bevorstehenden Verteidigungsministertreffen der Nato und Georgiens am 19. und 20. Februar im polnischen Krakau in den Blickpunkt rücken werde. Er erwarte, dass sich die Nato-Verteidigungsminister für die territoriale Einheit Georgiens und gegen russische Militärstützpunkte aussprechen würden.
Bei diesem Treffen werden die Seiten laut Appathurai zudem über Nato-Hilfe für Georgien mit Blick auf den August-Konflikt beraten.
Russland will in Gudauta (West-Abchasien) sowie in Zchinwali und Dschawa (Südossetien) jeweils 3700 Soldaten stationieren.