Sicherheit und Militär
Russland zeigt Hits für Erschließung arabischer Waffenmärkte
MOSKAU, 22. Februar (RIA Novosti). Mit ihren einmaligen Erzeugnissen wollen russische Hersteller die Waffenmesse IDEX 2009, die vom 22. bis 26. Februar in Abu Dhabi stattfinet, als Sprungbrett nutzen, um neue arabische Märkte zu erschließen.
„Russland beginnt mit der Erschließung neuer Märkte, auf denen unsere Präsenz zuvor als wenig wahrscheinlich galt. Gewisses Interesse an einer Zusammenarbeit zeigen insbesondere einige Golf-Staaten, darunter Katar und Bahrain", sagte Michail Dmitrijew, Chef der russischen Behörde für militärtechnische Kooperation, zu RIA Novosti.
25 russische Unternehmen wollen bei der Messe über 500 Waffenmuster zeigen. Einige davon werden laut Dmitrijew erstmals präsentiert. Das betreffe etwa den Waffenkomplex Hermes-A, der gegen modernste Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, aber auch gegen langsame Luftziele eingesetzt werden könne.
Aufsehenerregend seien auch russische Boden-Luft-Raketen und Fla-Komplexe S-400 Triumph, Buk-M2E und Tor-M2E: „Da Kampfflugzeuge und Präzisionswaffen in gegenwärtigen bewaffneten Konflikten immer aktiver eingesetzt werden, rückt die Flugabwehr in den Vordergrund. Die bei der Messe präsentierten Weffen ermöglichen, nicht nur konventionelle Luftziele, sondern auch ballistische Kurzstreckenraketen in verschiedener Höhe abzufangen und zu vernichten".
Der russische Waffenexport-Monopolist Rosoboronexport informierte über weitere spektakuläre Ausstellungsstücke. Das seien der Mehrzweckkampfjet Su-30MK, das Jagdflugzeug MiG-35, Mi- und Ka-Hubschrauber, der Mehrfachraketenwerfer Smertsch, Radarstationen und U-Boote.
Nikolai Dimidjuk, Delegationschef von Rosoboronexport, betonte, sein Unternehmen biete nicht nur Waffen, mit denen keine Konkurrenz gleichzusetzen sei, sondern verstehe auch deutlich die „Spezifik" des Nahost-Waffenmarktes.

in den Blog einfügen
Sie können den Link in Ihren Blog kopieren.
Video-Code:
Vorschau:


Twitter





