Sicherheit und Militär
London in Angst vor verheerendem Cyber-Anschlag aus China
MOSKAU, 29. März (RIA Novosti). Chinas Militär soll einem Zeitungsbericht zufolge Zugriff auf technische Mittel bekommen haben, um britische Wasserversorgungs- und Stromnetze bei Bedarf lahm zu legen.
Wie die „Sunday Times" schreibt, haben britische Geheimdienste in einem Bericht darauf hingewiesen, dass der britische Telekommunikationskonzern BT vor einem eventuellen Hackerangriff aus China ungenügend geschützt sei. Der Bericht kursiere zurzeit in den Regierungskreisen in London.
Die Geheimdienstler nähmen insbesondere Ausrüstungen ins Visier, die vom chinesischen Großkonzern Huawei geliefert wurden. Es gehe dabei um maßgebliche Komponenten für die geplante Modernisierung britischer Telekommunikations-Netze unter Anwendung von Internet-Technologien.
Huawei sei unter aktiver Beteiligung des chinesischen Staates gegründet worden. Konzernchef Ren Zhengfei habe einst ein Forschungsressort bei der chinesischen Armee geleitet.
Peking habe über Huawei möglicherweise Zugriff auf „geheime Modifikationen" bekommen, die künftig britische Netzwerke wesentlich stören oder sogar lahm legen könnten.
Mögich wäre ein „schwerer Schlag" gegen computergesteuerte Systeme der Wasser- und Stromversorgung sowie gegen das Transportnetz, berichtete die „Sunday Times" weiter unter Berufung auf Geheimdienstkreise.

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