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Russlands Vizeadmiral: Nukleare Abschreckung weiterhin gesichert - "Bulawa"-Tests werden fortgesetzt

13:53 18/07/2009

Die seegestützten strategischen Kernwaffen Russlands sichern weiterhin eine zuverlässige nukleare Abschreckung. Das betonte Vizeadmiral Oleg Burzew, erster Vizechef des Hauptstabs der russischen Kriegsmarine, am Sonnabend.

Die seegestützten strategischen Kernwaffen Russlands sichern weiterhin eine zuverlässige nukleare Abschreckung. Das betonte Vizeadmiral Oleg Burzew, erster Vizechef des Hauptstabs der russischen Kriegsmarine, am Sonnabend.

Er erinnerte daran, dass die strategischen U-Boote „Brjansk" und „Jekaterinburg" dieser Tage ballistische Raketen vom Typ RSM-54 aus dem Raum in der Nähe des Nordpols gegen die Testgelände Kura auf der Halbinsel Kamtschatka und Tschischa im Weißen Meer abgeschossen haben.

Trotz des Misserfolgs des jüngsten Tests der interkontinentalen ballistischen Rakete Bulawa werden die Tests mit dieser Waffe, die zur Hauptwaffe der neuen Generation der strategischen U-Boote der russischen Kriegsmarine werden sollen, fortgesetzt, fügte der Vizeadmiral hinzu.

Mit der Rakete Bulawa-30 (in den internationalen Verträgen wird sie als RSM-56 und in den Nato-Dokumenten als SS-NX-30 bezeichnet) sollen die strategischen Atom-U-Boote des Projekts-955 (Borej) ausgerüstet werden, die momentan gebaut bzw. erprobt werden: „Juri Dolgoruki", „Alexander Newski" und „Wladimir Monomach".

Bis 2015 sollen in Russland insgesamt acht Atom-U-Boote dieses Typs gebaut werden.

Zuvor hatte der Chef der russischen Seekriegsflotte, Wladimir Wyssozki, mitgeteilt, dass 2009 vier bis fünf Bulawa-Tests stattfinden sollen. Die maximale Reichweite dieser Rakete beträgt 8 000 Kilometer bei einer Startmasse von 36,8 Tonnen.  

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