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“Arctic Sea”: Gerüchte über Mossad-Einsatz gegen Raketenschmuggel

13:09 02/09/2009

Eine neue Version widerspricht den russischen Angaben über einen Piratenüberfall auf den Frachter “Arctic Sea”: Spekulationen über einen Spezialeinsatz des israelischen Geheimdiensts Mossad erregen Aufsehen.

MOSKAU, 02. September (RIA Novosti). Eine neue Version widerspricht den russischen Angaben über einen Piratenüberfall auf den Frachter “Arctic Sea”: Spekulationen über einen Spezialeinsatz des israelischen Geheimdiensts Mossad erregen Aufsehen.

Die Onlinezeitung "Arutz Sheva“ zitierte am Mittwoch den israelischen Marineexperten Chaim Stav mit den Worten, der Überfall auf die „Arctic Sea“ sei „zu professionell“ gewesen. Er mahnte aber zu Vorsicht in Bezug auf Medienberichte, dass der israelische Geheimdienst Mossad möglicherweise dahinter gesteckt habe.

Der estnische Admiral Tarmo Kouts hatte in einem am Montag veröffentlichten „TIME“-Interview gesagt, ein israelischer Spezialeinsatz sei die plausibelste Version: Somit sei möglicherweise ein Waffentransport in den Nahen Osten abgefangen worden.

„Es gibt die Idee, dass es Raketen an Bord gegeben hat… Als Seemann mit vielen Jahren Erfahrung kann ich sagen, dass die offizielle Version nicht der Wahrheit entspricht“, so Kouts.

Laut dem russischen Verteidigungsministerium war der mit Holz beladene Frachter am 24. Juli vor Schwedens Küste von Piraten gekapert worden. Am 17. August wurde die Befreiung der unter maltesischer Flagge und mit russischer Besatzung fahrenden „Arctic Sea“ gemeldet. Die acht mutmaßlichen Entführer landeten in U-Haft in Moskau, der Frachter wurde unter Arrest gestellt. Die Version über einen Waffentransport wurde von russischen Behörden zurückgewiesen.

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