
MOSKAU, 05. November (RIA Novosti). Am 91. Gründungstag von Russlands militärischem Auslandsgeheimdienst GRU streiten seine Offiziere weiter über die Vor- und Nachteile der aktuellen Armeereform.
Der Geheimdienst war am 5. November 1918 gegründet worden, um Bemühungen aller Aufklärungseinheiten der Roten Armee zu koordinieren. Die Abkürzung GRU (Hauptverwaltung Aufklärung) wird seit 1942 offiziell gebraucht.
Der Geheimdienst befasst sich mit allen existierenden Arten der Aufklärung: Agenten im Ausland, Radare, Industriespionage, Aufklärungssatelliten sowie Spezialeinheiten der Armee.
Wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Donnerstag der Agentur RIA Novosti sagte, soll die aktuelle Armeereform die Effizient der Aufklärung erhöhen.
Aus Geheimdienstkreisen hieß es aber gegenüber RIA Novosti, GRU-Chef Walentin Korabelnikow sei im April zurückgetreten, weil er mit der Reform nicht einverstanden gewesen sei. Er habe insbesondere den Plan kritisiert, laut dem GRU-Einheiten Militärbezirkskommandos untergeordnet werden sollen. Zurzeit leitet Alexander Schljachturow den Geheimdienst.
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