Sicherheit und Militär
Serbien eröffnet Militärstützpunkt an der Grenze zum Kosovo
SARAJEVO, 23. November (RIA Novosti). Serbien hat an der Grenze zum Kosovo einen Militärstützpunkt eröffnet.
Das kündigten Serbiens Präsident Boris Tadic und Verteidigungsminister Dragan Sutanovac am Montag an. Der Stützpunkt "Süd" liege in unmittelbarer Nähe zur Stadt Bujanovac mit hauptsächlich albanischer Bevölkerung und werde "zu einem wichtigen Faktor der Stabilität im Süden des Landes", hieß es bei der Eröffnung.
"Alle, die auf Frieden, Stabilität, gute internationale Beziehungen und die regionale Stabilität pochen, sollten mit der Eröffnung des Militärstützpunktes zufrieden sein", erklärte Tadic. Dieser Schritt löse eine negative Reaktion nur auf der Seite jener, die den Süden Serbiens zu einem Stützpunkt für die organisierte Kriminalität umwandeln wollten.
Tadic zufolge ist die Armee nicht nur ein Garant der Souveränität und der territorialen Integrität des Landes, sondern eines der wichtigsten Elemente des Staates im Kampf gegen die organisierte Kriminalität und den Terrorismus."
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Verteidigungsminister Sutanovac teilte mit, dass der Stützpunkt "Süd" zu einem der größten Infrastrkturobjekte wurde, die das Ministerium in den letzten Jahrzehnten gebaut hat. In den Armeestützpunkt investierte die Regierung in Belgrad mehr als 1,7 Milliarden Dinar (rund 18 Millionen Euro).

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