Sicherheit und Militär
Osteuropäische und Baltische Staaten weichen Vertrauensbildung mit Russland aus
BRÜSSEL, 25. November (RIA Novosti). Russland hat der NATO vorgeschlagen, ein Abkommen über vertrauensbildende Maßnahmen zur Verhinderung von gefährlichen militärischen Aktivitäten in Grenzgebieten zu schließen, bisher aber keine Antwort auf diesen Vorschlag bekommen.
Das sagte Russlands NATO-Botschafter Dmitri Rogosin am Mittwoch, nach einer Sitzung des Rates Russland-NATO auf Botschafterebene in Brüssel, wo unter anderem Besorgnisse der Baltischen Staaten wegen des jüngsten russisch-weißrussischen Militärmanövers "Westen 2009" auf dem weißrussischen Territorium zur Sprache kamen.
Rogosin zufolge bestehen bereits ähnliche Abkommen zwischen Russland und den USA und zwischen Russland und China.
"Wir können nicht begreifen, warum unsere westlichen Nachbarn, vor allem die osteuropäischen und die baltischen Staaten, so zielstrebig jeglichen Vereinbarungen zu diesen vertrauensbildenden Maßnahmen ausweichen", sagte Rogosin.
Laut Rogosin würde ein Abkommen über vertrauensbildende Maßnahmen in den Grenzgebieten ein ernsthaftes Hindernis für neue politische Spekulationen darstellen, gerade deswegen müsse es geschlossen werden.

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