
NEU DELHI, 27. November (RIA Novosti). Indien ist über die Festigung des militärischen Zusammenwirkens zwischen Islamabad und Peking beunruhigt, sagte der indische Verteidigungsminister Arakkaparambil Antony am Freitag.
„Die erstarkenden Beziehungen zwischen China und Pakistan im militärischen Bereich lösen nach wie vor eine ernsthafte Beunruhigung aus. Wir müssen die militärischen Möglichkeiten Chinas ständig bewerten und entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen“, betonte Antony.
Dabei brachte der Minister die Hoffnung zum Ausdruck, dass China Schritte unternehmen wird, die auf die Bildung des Vertrauens und das Erzielen einer gegenseitigen Verständigung gerichtet sind.
Unlängst kam China mit Islamabad über die Lieferung von 36 Kampfjets J-10 an Pakistan überein.
Zuvor hatten sich beide Länder auf die gemeinsame Entwicklung des Kampfjets JF-17 geeinigt.
Der Verteidigungsminister bestätigte auch die Forderung der indischen Regierung an Pakistan, die terroristische Infrastruktur zu beseitigen, die gegen Indien gerichtet ist.
„Pakistan zeigt bisher kein Bestreben, Maßnahmen zum Kampf gegen Terroristen und internationale Verbrecher zu ergreifen“, äußerte Antony.
Indien bezichtigt die terroristische Gruppierung Lashkar-e-Taiba, die ihren Stützpunkt in Pakistan hat, den Überfall von Terroristen auf Mumbai im vorigen Jahr organisiert zu haben und fordert von Islamabad die Verhaftung und ein Gericht über ihre Führer.