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Iran sieht kaum Probleme bei Bekämpfung von US-Raketen am Golf

20:48 04/02/2010

Da US-Flugabwehrraketen in Golf-Staaten für den Iran ziemlich verwundbar sind, setzt die US-Regierung auf sie eher als Mittel eines psychologischen Krieges, so der iranische Generalstabschef.

MOSKAU, 04. Februar (RIA Novosti). Da US-Flugabwehrraketen in Golf-Staaten für den Iran ziemlich verwundbar sind, setzt die US-Regierung auf sie eher als Mittel eines psychologischen Krieges, so der iranische Generalstabschef Hassan Firouzabadi.

Die Regierung von Barack Obama lasse die Golf-Staaten überteure Waffen kaufen, indem sie eine „Iran-Phobie“ in der Region schüre, sagte Firouzabadi am Donnerstag.

Das sei ein “neues Komplott” der USA mit dem Ziel, die arabischen Länder „auszuplündern“, zitierte der iranische Sender Press TV den Generalstabschef weiter.

Der Iran sei jedoch bei Bedarf in der Lage, die in der Region stationierten Patriot-Raketen mit „simplen Gegenmaßnahmen“ zu neutralisieren. Diese Raketen seien vor Jahren aufgestellt worden und die iranische Armee kenne deren Standorte, hieß es.

Press TV weist darauf hin, dass es landgestützte Patriot-Raketen in Kuwait, Katar, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten gebe. Außerdem hätten die USA zwei Kriegsschiffe im Persischen Golf, die „vermutlich“ in der Lage seien, iranische Raketen abzuschießen.

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