Der neue Vertrag über die Reduzierung der Kernwaffenpotenziale Russlands und der USA könnte in diesem Herbst ratifiziert werden. Diese Meinung äußerte Russlands Vizepremier Sergej Iwanow am Sonnabend in München.
Russlands Vizepremier Sergej Iwanow hält eine vollständige Beseitigung von Kernwaffen für möglich.
Russland fällt es schwer, Verhandlungen über eine Reduzierung des Kernwaffenpotentials zu führen, während die USA aktiv an einem Raketenabwehrsystem arbeiten. Das stellte Russlands Vizepremier Sergej Iwanow am Sonnabend auf der 46. Sicherheitskonferenz in München fest.
Russland will zwar niemanden angreifen, es wird aber auch nicht abwarten, bis es angegriffen wird. Das erklärte der Sekretär des Sicherheitsrates Russlands, Nikolai Patruschew, in einem Interview für den Fernsehsender Russia Today.
Die neue Militärdoktrin Russlands, in der die Nato-Erweiterung und die Aufstellung des Raketenabwehrsystems ABM zu den militärischen Bedrohungen für Russland gezählt werden, widerspiegelt nicht die Realität.
Irans Behörden haben am Sonnabend die Aufnahme der Produktion von zwei neuen Arten von Kampfraketen offiziell bekannt gegeben.
Das griechische Parlament soll am Montag, dem 13. Februar, über das neue Kreditabkommen mit der EU abstimmen. Am selben Tag sollen Umbesetzungen in der Regierung vorgenommen werden, wie das staatliche Fernsehen am Freitag unter Berufung auf Regierungskreise mitteilte.
Die jetzige Regierung Ägyptens unter Leitung von Kamal al-Ganzuri wird bis zum Amtsantritt eines neuen Staatspräsidenten arbeiten, deren Wahl am Anfang dieses Sommers durchgeführt werden soll, berichten ägyptische Medien am Freitag unter Berufung auf einen Sprecher des Höchsten Militärrates.
Die Moskauer Behörden schlagen den Organisatoren der auf den 23. Februar angesetzten Aktion für den Präsidentenkandidaten Wladimir Putin vor, die Teilnehmerzahl von 200 000 auf 100 000 zu reduzieren und die Aktion nicht im Zentrum Moskaus, wie geplant, sondern im Südwesten der Hauptstadt durchzuführen.
Auf dem Territorium Syriens sind gegenwärtig keine Angehörigen der Streitkräfte Großbritanniens präsent, teilte ein Vertreter der britischen Botschaft in Moskau am Freitag mit.