Der neue Vertrag über die Reduzierung der Kernwaffenpotenziale Russlands und der USA könnte in diesem Herbst ratifiziert werden. Diese Meinung äußerte Russlands Vizepremier Sergej Iwanow am Sonnabend in München.
Russlands Vizepremier Sergej Iwanow hält eine vollständige Beseitigung von Kernwaffen für möglich.
Russland fällt es schwer, Verhandlungen über eine Reduzierung des Kernwaffenpotentials zu führen, während die USA aktiv an einem Raketenabwehrsystem arbeiten. Das stellte Russlands Vizepremier Sergej Iwanow am Sonnabend auf der 46. Sicherheitskonferenz in München fest.
Russland will zwar niemanden angreifen, es wird aber auch nicht abwarten, bis es angegriffen wird. Das erklärte der Sekretär des Sicherheitsrates Russlands, Nikolai Patruschew, in einem Interview für den Fernsehsender Russia Today.
Die neue Militärdoktrin Russlands, in der die Nato-Erweiterung und die Aufstellung des Raketenabwehrsystems ABM zu den militärischen Bedrohungen für Russland gezählt werden, widerspiegelt nicht die Realität.
Irans Behörden haben am Sonnabend die Aufnahme der Produktion von zwei neuen Arten von Kampfraketen offiziell bekannt gegeben.
Teheran hat Medienberichte dementiert, wonach die Sechsergruppe internationaler Vermittler einige neue Vorschläge zur Beilegung des Konflikts um das iranische Atomprogramm unterbreitet hatte.
Athen hat am Mittwoch Medienberichte dementiert, wonach Euroländer Vorbereitungen auf einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Eurozone vereinbart hatten.
Ein genauer Termin für den Beitritt Russlands zur Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) kann nach Expertenansicht im Moment nicht präzise festgelegt werden.
Syrien baut auf Hilfe Russlands und einiger anderer Länder bei der Überwindung der Folgen des gegen das Land verhängten Ölembargos.