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Streit um US-Raketenschild bremst neuen Abrüstungsvertrag

17:42 09/02/2010

Die Unterzeichnung eines neuen Vertrags zur atomaren Abrüstung hängt davon ab, ob er den Zusammenhang zwischen den Offensivwaffen und der US-Raketenabwehr berücksichtigt, so der russische Generalstabchef Nikolai Makarow

MOSKAU, 09. Februar (RIA Novosti). Die Unterzeichnung eines neuen Vertrags zur atomaren Abrüstung hängt davon ab, ob er den Zusammenhang zwischen den Offensivwaffen und der US-Raketenabwehr berücksichtigt, so der russische Generalstabchef Nikolai Makarow.

Trotz aller Beschwichtigungen westlicher Staatsmänner richte sich der Aufbau der US-Raketenabwehr offenbar gegen Russland, sagte Makarow am Dienstag dem Nachrichtensender Westi-24. Diese Besorgnis sei in der von Präsident Dmitri Medwedew jüngst besiegelten Militärdoktrin enthalten.

Die Doktrin skizziere unter anderem den Zusammenhang zwischen der Raketenabwehr und den strategischen Offensivwaffen. Der Streit um diesen Zusammenhang stehe neben anderen Fragen dem angekündigten neuen Vertrag über die nukleare Abrüstung im Wege, so Makarow.

Moskau und Washington verhandeln zurzeit über ein neues Abkommen, das den im Dezember abgelaufenen Vertrag über die Reduzierung der strategischen Offensivwaffen (START-1) ablösen soll. Medwedews Sprecher Sergej Prichodko sagte Anfang Februar, der Nachfolgevertrag komme vermutlich im Frühjahr zustande.

Fotostrecke: Russlands landgestützte Atomraketen

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