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Sicherheit und Militär

Japan gibt Geheimabkommen mit USA über Atomwaffen zu

13:03 09/03/2010

MOSKAU, 09. März (RIA Novosti). Zwischen Tokio und Washington hat es während des Kalten Krieges Geheimvereinbarungen in Sachen Nuklearwaffen gegeben, bestätigte ein vom japanischen Außenministerium eingesetztes Gremium.

Wie die Agentur Kyodo am Dienstag meldete, wurden rund 330 Dokumente in Tokio freigelegt. Unter anderem gehe es um eine „stillschweigende“ Vereinbarung, die US-Schiffen mit Atomwaffen an Bord ermöglichte, in japanische Häfen ohne Vorabsprache einzulaufen. Das sei ein Verstoß gegen den japanisch-amerikanischen Sicherheitsvertrag von 1960.

Sie freigelegten Dokumente belegen laut Kyodo, dass Japans deklarierte umfassende Atomwaffenfreiheit nur eine „Fassade“ gewesen sei. Die Regierung in Tokio hatte zuvor die entsprechenden Geheimpakte mit den USA immer abgestritten.

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