Sicherheit und Militär
Opposition geißelt „schleichenden“ Militärtechnik-Import
MOSKAU, 10. März (RIA Novosti). Während die russischen Kommunisten im Parlament den geplanten Kauf französischer Hubschrauberträger kritisieren, beschäftigt sich Russlands Anrainerstaat Estland mit der Frage, ob der Deal ihn gefährden wird.
Obwohl Russlands Rüstungsindustrie über breite Erfahrungen verfüge, beginne zurzeit ein „schleichender“ Ankauf von Militärtechnik im Ausland, betonte Kommunistin Swetlana Sawizkaja am Mittwoch in einer Duma-Sitzung. Der geplante Kauf französischer Hubschrauberträger der Mistral-Klasse könne dem russischen Schiffsbau und der nationalen Verteidigungsbereitschaft schaden.
Der Deal erregt unterdessen in Russlands Anrainerstaaten Aufsehen. Das estnische Verteidigungsministerium erklärte, es verfolge die Situation. Sein Sprecher Martin Jasko sagte am Mittwoch der Onlinezeitung „Delfi“, Frankreich habe der Regierung in Tallinn versichert, dass der Hubschrauberträger-Deal keinem Nato-Verbündeten schade.
Russland will vier Mistral-Hubschrauberträger bekommen. Zurzeit wird verhandelt, welche davon geliefert und welche in Russland in französischer Lizenz gebaut werden könnten.

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