
MOSKAU, 20. März (RIA Novosti). Die russische Kriegsmarine muss im Idealfall in ihrem Kampfbestand etwa 50 Atom-U-Boote haben.
Das sagte Vizeadmiral Oleg Burzew, erster Stellvertreter des Chefs des Hauptstabes der russischen Flotte, am Samstag im Radiosender Echo Moskwy.
Nach seinen Worten hat die russische Kriegsmarine heute in ihrem Kampfbestand etwa 60 strategische, Mehrzweck- und Diesel-U-Boote. „Die Zahl der Atom-U-Boote im Bestand der russischen Flotte muss 40 bis 50 betragen“, betonte Burzew. Er teilte mit, dass derzeit neun Atom-U-Boote Frankreichs, Großbritanniens und der USA ständig im Diensthabenden System auf See stehen.
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„Für das Gleichgewicht müssen wir zwei bis drei Atom-U-Boote auf See haben. Das ist ein Abschreckungsmanöver. Sie müssen wissen, dass wir bereit sind, jedweden Schlag zu erwidern“, äußerte der Vizeadmiral. Er hob auch hervor, dass die modernen russischen Atom-U-Boote im Lärmpegel den besten amerikanischen Analoga nicht nachstehen.
Auf die Frage eines Rundfunkhörers danach, ob Russland nicht hinter dem Tempo der Entwicklung der Kriegsmarine Chinas, wo zwei bis drei U-Boote im Jahr gebaut werden, zurückbleibe, antwortete Burzew: „Nein. Wir bleiben nicht zurück. Im Moment wird das U-Boot der Jassen-Klasse getestet. In diesem Jahr werden die Testfahrten des U-Bootes der Lada-Klasse (Fotos) abgeschlossen“.
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