Sicherheit und Militär
Obama für möglichst baldige Sanktionen gegen Iran
Thema: Atomstreit mit Iran
WASHINGTON, 31. März (RIA Novosti). US-Präsident Barack Obama möchte schon in den nächsten Wochen internationale Sanktionen gegen den Iran sehen.
"Ich habe nicht vor, monatelang auf die UNO-Sanktionen zu warten", sagte er am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem französischen Amtskollegen Nicolas Sarkozy.
Wie Obama weiter ausführte, arbeiten die USA in der letzten Zeit aktiv mit ihren internationalen Partnern, einschließlich Russland, zusammen, dass zu den Ländern gehörte, die "hinsichtlich strenger Maßnahmen besonders stark schwanken", und versuchen, diese von der Notwendigkeit dieser Schritte zu überzeugen.
"Wir haben eine klare Haltung, eine klare Strategie: Wir werden dem Iran die Möglichkeit bieten, den richtigen Weg zu gehen, der zum Gedeihen seines Volkes und zum Frieden in der Region führen wird", so Obama. "Sollte der Iran diesen Weg verweigern, erwarten ihn eine noch stärkere Isolation und weitere Folgen."
"Wie ich schon gesagt habe, werden wir Sanktionen verhängen müssen, sollte der Iran bis zum Ende dieses Jahres nicht den Weg des Fortschritts gehen", fügte er hinzu.
Sarkozy betonte seinerseits, dass der Zeitpunkt für konsequente Schritte in Bezug auf den Iran gekommen ist. "Der Iran darf seinen wahnwitzigen Wettlauf nicht fortsetzen", sagte er.
Zuvor hatte US-Außenamtschefin Hillary Clinton, die zum G8-Außenministertreffen in Kanada weilt, mitgeteilt, dass die Konsultationen im UN-Sicherheitsrat zum iranischen Nuklearprogramm in den nächsten Wochen beginnen werden.
In den zurückliegenden Jahren hat der Sicherheitsrat bereits mehrere Sanktionen gegen den Iran beschlossen, um dieses Land zum Verzicht auf die Urananreicherung zu zwingen. Teheran behauptet indes, dass sein Atomprogramm ausschließlich zivilen Zwecken diene.

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