
MOSKAU, 16. April (RIA Novosti). Der neue Luftabwehrradar im nordwestrussischen Lechtussi bei Sankt Petersburg ist betriebsbereit und soll demnächst ins Raketenangriff-Frühwarnsystem eingebunden werden.
Das teilte Alexej Solotuchin, Sprecher im russischen Verteidigungsministerium, am Freitag mit. Zudem sei ein Radar Woronesch-DM in der südrussischen Region Krasnodar seit Februar 2009 im Testbetrieb und werde noch in diesem Jahr in Dienst gestellt. Geplant sei der Bau weiterer Raketenabwehr-Radare, die die ausgedienten Anlagen „in allen raketengefährdeten Richtungen“ ersetzen sollen, sagte Solotuchin.
Im Dezember hatte das russische Verteidigungsministerium bekannt gegeben, dass die neue Radaranlage bei Sankt Petersburg die Raketenabwehr-Lücke decken solle, die in den 1990er Jahren nach dem Abbau des sowjetischen Radars im lettischen Skrunda entstanden war.