Sicherheit und Militär
VIDEO - Gepanzerte Legenden der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg zu Lande und in der Luft: T-34 und IL-2
Thema: 65. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg
Der T-34 und die Iljuschin-2 waren die bekanntesten sowjetischen Kampfmaschinen im Großen Vaterländischen Krieg (1941-1945). Hier ein Video über „Mickey Maus" und "Schwarzer Tod" an der Front.
Der berühmte T-34 gibt bis heute bei Militärparaden den Auftakt. In den 1940er Jahren war dieser Panzer hinsichtlich seiner Feuerkraft, Panzerung und Beweglichkeit weitaus nicht der beste. Selbst der deutsche Panther war in vieler Hinsicht überlegen. Da aber der T-34 bereits bekannte und neue Ideen wie die geneigte Panzerung miteinander verband und höchst zuverlässig war, kannte er in seiner Gewichtsklasse nicht seinesgleichen.
Auch die breiten Gleisketten, welche die Geländegängigkeit erhöhten, waren ein Vorteil. Von den Deutschen wurde der Panzer aufgrund seiner beiden Turmklappen auch „Mickey Maus" genannt.
Sergej Ustjanzew, Historiker:
„Zu einem eingekesselten deutschen Truppenverband waren im Frühjahr 1944 ungefähr 100 Panther vorgerückt. Doch der Durchbruch gelang nicht: Tauwetter setzte ein und die Panther blieben stecken. Die T-34 kamen dagegen, wenn auch schwer, so doch voran."
Das Schlachtflugzeug Il-2, aufgrund der starken Panzerung auch "Fliegender Panzer" genannt, war eines der wichtigsten sowjetischen Kampfflugzeuge im Krieg. Die Deutschen gaben ihm den Beinamen "Schwarzer Tod". Die Il-2 war sehr effektiv gegen Panzer und konnte Bodenziele aus sehr geringen Höhen angreifen.
Juri Fotinow, General der Luftwaffe:
Die Il-2 konnte bis zu 600 Kilogramm Bomben tragen. Wenn sie im Tiefflug vom Einsatz zurückkehrte, zitterten allen die Knie, selbst wenn das Flugzeuge nicht schoss.
Vor allem während der Schlacht um Kursk waren die Schlachtflugzeuge Iljuschin-2 sehr effektiv: Schon in den ersten Kampftagen verlor die deutsche Panzergrenadier-Division Totenkopf 270 Panzer.

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