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Russland korrigiert Route für Schiffskonvois im Golf von Aden

17:09 09/07/2010

Nach der Entführung des Tankers „Moscow Univerity“ vor Somalias Küste hat die russische Kriegsmarine die Route für die dort geleiteten internationalen Schiffskonvois korrigiert.

MOSKAU, 09. Juli (RIA Novosti). Nach der Entführung des Tankers „Moscow Univerity“ vor Somalias Küste hat die russische Kriegsmarine die Route für die dort geleiteten internationalen Schiffskonvois korrigiert.

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Es gebe einen „grünen Korridor“ für Schiffskonvois. „Nach jenem Zwischenfall verlängerten wir diesen Weg auf nahezu 380 Kilometer, er verläuft jetzt weiter von der Küste entfernt“, sagte Konstantin Sidenko, Chef der russischen Pazifikflotte, am Freitag RIA Novosti. Die „Moscow University“ war am 5. Mai am Ausgang des Golfs von Aden von Piraten gekapert und am nächsten Tag von der russischen Kriegsmarine befreit worden.

Wie Sidenko weiter mitteilte, geleiten zurzeit nur Russland und China dort Schiffskonvois, andere Länder der Anti-Piraten-Koalition reagieren nur auf bereits erfolgte Zwischenfälle: „Unsere Taktik bietet also am meisten Sicherheit für Zivilschiffe“. Ein Konvoi bestehe durchschnittlich aus zehn bis 20 Schiffen, hieß es. Zurzeit ist das russische U-Jagdschiff „Admiral Lewtschenko“ vor Somalia im Einsatz.

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