Sicherheit und Militär
Vom Winde verweht: Schwierigkeiten bei Luftlandeübung an der Wolga
KOSTROMA, 26. August (RIA Novosti).
Der modernisierte Luftlandepanzer BMD-4M ist am Donnerstag bei einer Übung im Wolga-Gebiet Kostroma erstmals mit Fallschirm abgesetzt worden. Schlechtes Wetter sorgte dabei für Abenteuer.
Wie Wladimir Schamanow, Chef der russischen Luftlandetruppen, mitteilte, wurden insgesamt mehr als 800 Soldaten sowie 32 Kampffahrzeuge bei dichter Wolkendecke und starkem Wind mit Fallschirmen abgeworfen.
Der Wind trieb einige Fallschirmjäger auf eine Schnellstraße und in einen Wald. Ein Gefreiter landete dabei auf einer Stromleitung und ein Offizier auf einer Birke, wie ein RIA-Novosti-Reporter vor Ort berichtete. Schamanow verwies auf „schwierige Bedingungen“ und sprach von einem „hohen Kampfgeist“ der Truppe.
Laut Schamanow wurden auch modernisierte Luftlandepanzer BMD-4M bei der Übung getestet: „Wir rechnen damit, dass dieses Kampffahrzeug, das weltweit keine Konkurrenz kennt, alle Tests erfolgreich absolvieren und in Dienst gestellt wird“.
Neben zwei Besatzungsmitgliedern befördert ein mit Kanonen, Lenkraketen und Granatwerfern ausgerüsteter BMD-4M sechs Fallschirmjäger. Der Luftlandepanzer kann bis zu 70 Stundenkilometer auf dem Festland und zehn Stundenkilometer auf dem Wasser erreichen.

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Luftlandeübung an der Wolga: Flugzeuge werfen Landepanzer ab (Überblick)

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