Sicherheit und Militär
Israel will Lieferung russischer Raketen an Syrien verhindern
TEL AVIV, 27. August (RIA Novosti).
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Israel versucht einem Zeitungsbericht zufolge, den Verkauf russischer Überschallraketen für die Bekämpfung von Schiffen an Syrien zu verhindern.
Wie die Zeitung „Haaretz“ am Freitag unter Berufung auf israelische Regierungskreise berichtete, diskutieren Israel und Russland seit langem über russische Waffenexporte. Diese Diskussion verlaufe nicht öffentlich und habe bislang „keine erwünschten Ergebnisse“ gebracht. Vor diesem Hintergrund wolle Israel die Erörterung „auf eine höhere politische Ebene“ bringen.
Vor allem sei Israel über eine mögliche Lieferung russischer Raketen des Typs Jachont an Syrien besorgt. Die israelische Führung befürchte, dass diese Seezielflugkörper mit einer Reichweite bis 300 Kilometer nicht nur der syrischen Armee zur Verfügung gestellt, sondern auch an die libanesische Hisbollah weitergeleitet würden. Es habe bereits solche Beispiele gegeben. So habe die Hisbollah während des Krieges im Jahr 2006 Panzerabwehrwaffen aus russischer Produktion gegen die Israelis eingesetzt, so „Haaretz“.

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