
Das Hauptquartier der russischen Kriegsmarine bleibt in Moskau: Das Verteidigungsministerium hat auf den zuvor beschlossenen Umzug nach St. Petersburg verzichtet.
Ein ranghoher Offizier des Verteidigungsministeriums sagte am Freitag RIA Novosti, das Hauptquartier müsse nur innerhalb Moskaus umziehen. Über den neuen Standort werde zurzeit diskutiert.
Dass das Hauptquartier in Moskau bleibt, bestätigte etwas später auch Oleg Burzew, Vizechef des russischen Marinestabs.
Den Umzug nach St. Petersburg hatte im Jahr 2007 der russische Parlamentspräsident Boris Gryslow vorgeschlagen. Viele Militärs sprachen sich aber dagegen aus, indem sie insbesondere auf immense Umzugskosten verwiesen.