Sicherheit und Militär
USA dürfen Raketenabwehr in Spanien bauen
Thema: US-Raketenabwehr rund um Russland

USA dürfen Raketenabwehr in Spanien bauen
© RIA Novosti. Mikhail FomitschewMOSKAU, 05. Oktober (RIA Novosti).
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Auch Spanien beteiligt sich nun an der Nato-Raketenabwehr für Europa. Eine gemeinsame Erklärung dazu werden der Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, der spanische Ministerpräsident Jose Luis Zapatero und der Pentagon-Chef Leon Panettain später in Brüssel abgeben, teilte die Pressestelle der Allianz am Mittwoch mit.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf nicht benannte Nato-Sprecher meldet, handelt es sich um die Nutzung des spanischen Marinestützpunktes in der südwestlichen Stadt Rota.
In den vergangenen Wochen haben Polen, Rumänien, die Türkei und die Niederlande den Nato-Raketenschild unterstützt. So werden die USA ab 2015 etwa 24 SM-3-Abwehrraketen und bis zu 200 Soldaten im Süden Rumäniens stationieren. Anfang September hatten die USA mit der Regierung in Ankara die Stationierung einer US-Radaranlage in der Türkei vereinbart. Die Niederlande würden ihre Radaranlagen modernisieren.
Russland und die Nato hatten sich im vergangenen Jahr im November bei ihrem Gipfel in Lissabon darauf geeinigt, gemeinsam ein Raketenabwehrsystem für Europa aufzubauen. Doch die Verhandlungen über die Details kommen nur schleppend voran. Moskau besteht dabei auf einem einheitlichen Raketenschirm, die Nato auf zwei unabhängigen Abwehrsystemen. Auch lehnt das Bündnis die Forderung Russlands ab, zu garantieren, dass der Raketenschirm nicht gegen das russische Atompotenzial gerichtet ist.

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