
Laut Jack Sullivan, dem Direktor für politische Planung im US-Außenministerium, hoffen die USA darauf, dass 2012 zum Durchbruchsjahr der Zusammenarbeit mit Russland bei der Raketenabwehr wird.
„Wir möchten 2012 einen Fortschritt zu dieser Frage (Raketenabwehr) erzielen, das Zusammenwirken festigen, Wege zur Zusammenarbeit in Fragen, die mit der Raketenabwehr zusammenhängen, finden sowie die Transparenz und die gegenseitige Verständigung zwischen den Seiten sichern“, sagte Sullivan bei einem Treffen mit ausländischen Journalisten.
Seinen Worten nach ist das Außenministerium auch nach wie vor sicher, dass die Zusammenarbeit bei der Raketenabwehr den Interessen der beiden Länder sowie den Interessen der regionalen und weltweiten Sicherheit entspricht.
Sullivan brachte auch die Hoffnung auf eine Fortsetzung des Dialogs mit Russland auf allen Ebenen, inklusive der höchsten, zum Ausdruck.
Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat im November des vorigen Jahres einen Komplex von militärtechnischen und diplomatischen Maßnahmen bekannt gegeben, mit denen Russland auf die Entfaltung eines Raketenabwehrsystems in Europa antworten werde.
Der US-Vizeaußenminister für politische Fragen, William Burns, sagte in der Vorwoche, dass die USA Russland zur Frage der Raketenabwehr keine juristisch verbindlichen Garantien geben können. Dabei sei Washington bereit, auf dem Papier zu verankern, dass das Raketenabwehrsystem der USA und der Nato keine Gefahr für die russischen strategischen Kräfte der nuklearen Abschreckung darstellen könne.