Sicherheit und Militär
Rasmussen: Nato-Raketenschild steht in zehn Jahren
Thema: US-Raketenabwehr rund um Russland

Nato-Raketenschild steht in zehn Jahren
© RIA Novosti. Mikhail FomichewBRÜSSEL, 26. Januar (RIA Novosti).
Kein Fortschritt in Raketenabwehr-Gesprächen Russland-Nato - Rasmussen
USA hoffen auf Durchbruch bei Raketenschild-Verhandlungen mit Russland - Außenamt
US-Botschafter McFaul sieht Chancen für Einigung mit Moskau zu Raketenabwehr
Putin: Russland über mögliche US-Raketenabwehr in Georgien besorgt
Multimedia
Die Nato braucht acht bis zehn Jahre, um ihren Raketenschild in Dienst zu stellen, so der Generalsekretär der Allianz, Anders Fogh Rasmussen, am Donnerstag in Brüssel.
Die Nato hatte im November 2010 bei ihrem Gipfel in Lissabon beschlossen, ein Raketenabwehrsystem aufzubauen. Im Rahmen des Projektes sollen die Raketenabwehsysteme der europäischen Nato-Mitglieder sowie der USA vereint werden. Unter anderem sollen ein Radar in der Türkei, SM-3-Abfangraketen in Rumänien und Polen sowie US-Lenkwaffenschiffe in Spanien genutzt werden.
Im November 2010 einigten sich Russland und die Nato auf eine Kooperation bei der Raketenabwehr in Europa. Die Verhandlungen verliefen jedoch im Sand, weil die USA die Forderung Russlands abgelehnt haben, rechtsverbindlich zu garantieren, dass der entstehende Raketenschirm nicht Russlands Atomraketen zum Ziel hat.
Im November dieses Jahres gab Russlands Staatschef Dmitri Medwedew eine Reihe von militärischen Gegenmaßnahmen bekannt. Das Paket reicht von der Aufstellung neuer Angriffswaffen über die Modernisierung der Atomraketen bis zu einem möglichen Ausstieg aus den Abrüstungsverträgen.

in den Blog einfügen
Sie können den Link in Ihren Blog kopieren.
Video-Code:
Vorschau:



Twitter






