Panorama
Moskauer Zoo bereitet sich auf kalte Zeiten vor
"Der Frost ist vor allem für die Wasservögel im Teich schwer zu ertragen", sagte ein Pressesprecher des Zoos.
Damit die Schwäne und Enten auf dem Eis nicht anfrieren, werden die Mitarbeiter des Zoos Heu ausstreuen. In windigen Nächten versuchen die Mitarbeiter des Zoos außerdem mit Holztafeln die Vögel vor dem Wind zu schützen.
Die Mitarbeiter hoffen, dass die Temperatur nicht unter minus 25 Grad fällt. Wenn es kälter wird als minus 35 Grad, müssen sie das Eisloch, neben dem die Vögel leben, selber aufhacken.
"Im Eisloch sind besondere Kompressoren angebracht, die das Wasser nicht zufrieren lassen. Bei 35 Grad Frost helfen aber auch die Kompressoren nicht", so der Pressesprecher.
Die Tiere in geschlossenen Gehegen wird der Frost gar nicht beeinflussen. "In allen geschlossenen Gehegen wird dauernd passende Temperatur erhalten, alle Tiere bekommen Winterrationen, für alle ist genug Futter da", so der Pressesprecher. So ist jetzt im Elefantengehege 18 Grad warm, 25 bis 28 bei den Affen, Hochtemperatur bei den Tropenvögeln und etwas kühler bei den Kranichen.
Selbst bei klirrendem Frost werden sich die Tiere ins Freie wagen. "Die japanischen Affen haben keine Angst vor Kälte und können selbst bei minus 25 Grad herausgehen. Auch das Guanaco, eine Art Lama, die Schneeziegen und ein Eisbär können ins Freie", so der Pressesprecher.
Doch die Mitarbeiter des Zoos hoffen, dass der Frost nicht so extrem wird. "Bei starkem Frost kann es zu Unfällen in der Stadt kommen, und das wird sich auf der Arbeit des Zoos auswirken. Wenn es in der Stadt keine Probleme gibt, geht auch im Zoo alles gut", sagte der Pressesprecher.

in den Blog einfügen
Sie können den Link in Ihren Blog kopieren.
Video-Code:
Vorschau:


Twitter






