
MOSKAU, 08. Dezember (RIA Novosti). Aus der Schweizer Stadt Basel wurden zwei afrikanische Wildhundweibchen in den Moskauer Zoo gebracht. Das teilte der Pressedienst des Moskauer Zoos der RIA Novosti mit.
"Diese ungewöhnlichen Tiere, die wegen ihrer Körperfärbung und Kopfform an Hyänen und wegen der langen Beine und des mageren Körpers an Hunde erinnern, sind ein Geschenk von den Schweizer Kollegen", sagte die Gesprächspartnerin der Agentur.
Sie berichtete, dass die Wildhunde in Afrika in großen Rudeln nach Huftieren jagen. Unter den Rudelmitgliedern existieren feste Verbindungen. Die erwachsenen Tiere, die zu einem Rudel gehören, ziehen die Jungen gemeinsam groß.
"Früher lebte bei uns eine Familie von diesen Tieren, doch sie sind an Altersschwäche gestorben. Jetzt wollen wir wieder afrikanische Wildhunde züchten. In kürzester Zeit werden sich afrikanische Wildhundrüden, die wir kaufen wollen, zu den Weibchen gesellen", sagte die Pressesprecherin.
Jetzt befinden sich die Neuankömmlinge in einer vierwöchigen Quarantäne. Danach werden sie in geschlossene Gehege überführt und kommen im Frühjahr vor die Augen der Besucher.
Außerdem teilte der Pressedienst mit, dass es sich drei Fasanenarten aus Deutschland im Zoo gemütlich gemacht haben.
"Das sind der Satyr-Tragopan, der ringlose Kupferfasan und der vietnamesische Fasan. Die Vögel haben den Umzug gut überstanden, jetzt befinden sie sich in Quarantäne, doch in nur einem Monat werden sie durch die Freiluftgehege des Moskauer Zoos stolzieren", sagte die Pressesprecherin.