Panorama
EIL - Estnische Polizei setzt Tränengas gegen Verteidiger des "Bronzenen Soldaten" ein
Zwischen den Demonstranten, die gegen die Entscheidung der estnischen Behörden protestieren, das Denkmal für die während des Zweiten Weltkrieges gefallenen sowjetischen Soldaten auf einen Militärfriedhof zu verlegen, und Polizisten kam es zu einem Handgemenge. Darauf kam es zum Tränengas-Einsatz. Die Menschen schützten die Gesichter mit Handtüchern. Der Konflikt konnte dank dem Eingreifen von Aktivisten der so genannten "Nachtwache", einer Organisation zur Verteidigung des Denkmals, beigelegt werden.
Am Donnerstag hatten die estnischen Behörden mit den Arbeiten zur Exhumierung der Überreste der beigesetzten Soldaten begonnen, um sie dann zu identifizieren und auf einen Militärfriedhof umzubetten. Dorthin soll auch das Kriegerdenkmal verlagert werden.

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