Panorama
Aserbaidschan warnt vor Massensterben der Kaspirobben
Zu diesem Schluss sind Mitarbeiter des aserbaidschanischen Ministeriums für Umweltschutz und Naturressourcen gelangt. Das teilte das Pressezentrum der Behörde am gestrigen Montag RIA Novosti mit.
Eine weitere Ursache für das Sterben der Tiere ist nach Meinung der Experten der Nahrungsmangel. Dieser wurde durch eine Verringerung der Population der im Kaspischen Meer heimischen Strömlinge verursacht, die wiederum von gelartigen Mikroorganismen namens von Mnemiospis leidiyi verdrängt werden.
Eine weitere Ursache des Robbensterbens sehen die Experten in der Ausbreitung von Infektionskrankheiten wie die Pest, die wegen der Umweltbelastung des Meeres beim Einleiten von Pestiziden, Industrieabwässern bzw. -abfällen und von toxischen Ölprodukten ins Meerwasser auftreten.
Laut Mitteilung wurden nach einem Monitoring des aserbaidschanischen Teils des Kaspischen Meeres keine toten Robben entdeckt. Die Zahl der an der kasachischen Kaspi-Küste gefundenen toten Tiere hat inzwischen 592 erreicht.

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